Monteurzimmer vermarkten: Der Leitfaden für mehr Anfragen

Wer Ihr Monteurzimmer sucht und wonach: Auftritt, Google, Portale, Anzeigen und Firmen in der richtigen Reihenfolge, mit Checkliste und eigenen Zahlen.

Von der Redaktion MonteurBook

Stand , 19 Minuten Lesezeit

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und wird von der Redaktion MonteurBook betreut.

Montag, kurz nach sieben. Eine Disponentin muss bis Mittwoch vier Monteure für sechs Wochen in der Nähe einer Baustelle unterbringen. Sie tippt den Ort und „Monteurzimmer“ in die Suche, öffnet ein paar Treffer und ruft dort an, wo sie sofort sieht, was sie braucht: Betten, Preis, Parkplatz, einen Weg zur Anfrage. Wer in diesem Moment nicht auftaucht oder nicht überzeugt, bekommt die Anfrage nicht, auch wenn die eigenen Zimmer die besseren wären.

Monteurzimmer vermarkten heißt deshalb zweierlei: gefunden werden, wenn jemand nach Ihrem Ort sucht, und dann ohne Rückfrage überzeugen. Dieser Leitfaden ordnet die Wege nach Wirkung und Aufwand. Zu jedem Schritt gibt es einen ausführlichen Beitrag im Ratgeber, auf den die Abschnitte verweisen.

Kurz gesagt: Bringen Sie zuerst Titel, Fotos, Preis und Beschreibung in Ordnung, denn jeder Kanal führt am Ende dorthin. Sorgen Sie dann dafür, dass man Sie bei Google mit Ihrem Ort findet. Erst danach lohnt sich Geld für Portale und Anzeigen, und parallel dazu der direkte Draht zu Firmen in Ihrer Gegend.

Wer Ihre Unterkunft sucht und wonach

Wer Monteure unterbringt, kennt die Baustelle, nicht Ihren Namen. Gesucht wird deshalb nach der Art der Unterkunft, und oft gleich mit dem Ort dazu. Ihre Vermarktung muss genau an dieser Stelle greifen: bei „Monteurzimmer“ plus Ihrer Stadt, Ihrem Stadtteil oder Ihrem Landkreis.

Wir haben dazu die Search Console von monteurbook.de ausgezählt, also die Suchanfragen, mit denen Menschen zwischen dem 26. Juli und dem 20. Oktober 2026 auf unsere Seiten gestoßen sind (eigene Auswertung, Stand 25.10.2026). Von 71 verschiedenen Suchanfragen, mit denen jemand eine Monteurunterkunft suchte, nannten 38 einen Ort, zusammen 24 verschiedene, vom Bundesland bis zum Ortsteil. Auf diese 38 Anfragen entfiel knapp die Hälfte aller Einblendungen.

Die Zahlen zeigen nur, wonach gesucht wurde, wenn monteurbook.de in den Ergebnissen stand, nicht den ganzen Markt. Die Richtung ist trotzdem eindeutig: Der Ort gehört in Ihren Titel, auf Ihre Seite und, wenn möglich, in ein Google-Profil.

Hinter den Suchanfragen stehen drei Gruppen mit unterschiedlichen Fragen:

Wer suchtWieWas sofort zu sehen sein muss
Disponentin, BauleiterUnterkunftsart und Ort, am RechnerBetten, Preis, Rechnung, freie Tage
Monteur auf MontageOrt und „Monteure“, am TelefonFotos, Küche, Parkplatz, Anreise
Firma mit festem BedarfOrt oder Region, immer wiederAnsprechpartner, mehrere Zimmer

Für Ihre Vermarktung folgt daraus eine einfache Regel: Sie brauchen eine Stelle im Netz, die genau diese Fragen beantwortet, und Sie müssen dort auftauchen, wo nach Ihrem Ort gesucht wird. Alles Weitere baut darauf auf.

Ihr Auftritt entscheidet, bevor jemand anruft

Jeder Kanal, ob Portal, Google oder Empfehlung, führt am Ende auf eine Seite mit Ihrer Unterkunft. Was dort fehlt, gleicht keine Anzeige aus. Bringen Sie deshalb zuerst vier Dinge in Ordnung: den Titel, die Fotos, den Preis und eine Beschreibung, die für Monteure geschrieben ist.

Titel: Ort und Art der Unterkunft

Ein guter Titel sagt in wenigen Wörtern, was es ist und wo es ist: „Monteurwohnung in Lüneburg, 6 Einzelbetten“ statt einer Hausnummer. Google beschreibt einen guten Seitentitel als „einzigartig für die Seite, klar und prägnant“, er soll den Inhalt der Seite genau beschreiben. Ein Titel mit Ort und Unterkunftsart erfüllt das und trifft zugleich die Suchanfrage.

Auf MonteurBook ist das noch längst nicht überall so: Gut jede vierte veröffentlichte Unterkunft (eigene Auswertung, Stand Oktober 2026, ohne Testkonten) heißt nur nach ihrer Anschrift, also Straße, Postleitzahl und Ort. Eine Anschrift nennt den Ort, aber nicht, was dort zu mieten ist und für wen.

Fotos: zeigen, was Monteure prüfen

Fotos ersetzen die Besichtigung, die bei einer Buchung aus der Ferne nie stattfindet. Zeigen Sie jedes Zimmer, die Küche, das Bad, die Waschmaschine und den Parkplatz, dazu ein Bild von außen, damit man das Haus bei der Ankunft im Dunkeln erkennt.

Die Unterkünfte auf MonteurBook haben im Mittel (Median) 13 Fotos, fast die Hälfte hat weniger als zehn (eigene Auswertung, Stand Oktober 2026). Fehlt ein Raum auf den Bildern, fragt der Gast nach oder sucht weiter. Ein Raum je Bild, Tageslicht, aufgeräumt, Querformat: Mehr braucht es für den Anfang nicht. Wie Sie mit dem Telefon brauchbare Bilder machen, steht in Bessere Fotos, mehr Buchungen.

Preis: sichtbar und vollständig

Nennen Sie den Preis je Zimmer oder Unterkunft und Nacht und schreiben Sie dazu, was darin steckt: Bettwäsche, Handtücher, Endreinigung, Parkplatz. Wer erst anrufen muss, um den Preis zu erfahren, ruft womöglich gleich woanders an.

Gegenüber Verbrauchern ist der vollständige Preis ohnehin Pflicht: Wer als Unternehmer Verbrauchern Leistungen anbietet, „hat die Gesamtpreise anzugeben“ (§ 3 Abs. 1 PAngV). Das betrifft vor allem Monteure, die selbst buchen. Bei Firmenkunden ist ein klarer Preis schlicht ein Vorteil, weil die Disponentin ihn sofort in ihre Kalkulation übernehmen kann.

Werden Sie bei längeren Aufenthalten günstiger, schreiben Sie die Stufen dazu, etwa ab sieben und ab 28 Nächten. Wie Sie die Preise festlegen, ohne sich unter Wert zu verkaufen, zeigt Preise richtig kalkulieren.

Beschreibung: für Monteure geschrieben

Beantworten Sie in der Beschreibung die Fragen, die sonst am Telefon kommen. Monteure und Disponenten lesen nach Merkmalen, nicht nach Stimmung, und überspringen jeden Satz, der nichts sagt.

Was hineingehört, mit je einem Satz als Muster:

  • Betten. Kollegen teilen ungern ein Doppelbett: „3 Zimmer, 5 Einzelbetten“.
  • Küche. Wer wochenlang bleibt, kocht selbst: „Eigene Küche mit Herd, Backofen, Kühlschrank und Geschirr für alle“.
  • Waschmaschine. Arbeitskleidung muss jede Woche sauber werden: „Waschmaschine und Trockner im Haus“.
  • Parkplatz. Transporter und Anhänger brauchen Platz: „Hofparkplatz für zwei Transporter“.
  • WLAN. Für Berichte, Feierabend und Familie: „WLAN in allen Zimmern“.
  • Rechnung. Firmen brauchen einen ordentlichen Beleg: „Rechnung auf die Firma mit ausgewiesener Umsatzsteuer“.
  • Anreise. Kolonnen kommen oft spät an: „Anreise auch abends, Schlüssel im Schlüsseltresor“.

Wie viel das ausmacht, zeigt ein erfundenes Beispiel. Vorher:

Gemütliche, liebevoll eingerichtete Wohnung in ruhiger Lage. Ideal für Handwerker und Geschäftsreisende. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Nachher:

Monteurwohnung für bis zu 5 Personen: 3 Zimmer mit 5 Einzelbetten, eigene Küche mit Backofen und Geschirr, Waschmaschine und Trockner, WLAN in allen Zimmern. Hofparkplatz für zwei Transporter. 5 Minuten zur Autobahn, Bäcker und Supermarkt ab 6 Uhr in 3 Minuten erreichbar. Anreise auch abends über Schlüsseltresor. Rechnung auf die Firma mit ausgewiesener Umsatzsteuer, Preise je Wohnung und Nacht, günstiger ab 7 und ab 28 Nächten.

Die zweite Fassung ist kaum länger, beantwortet aber jede Frage, die sonst ein Anruf klären müsste. Sie enthält kein einziges Adjektiv, das nur gut klingen soll.

Schreiben Sie nur hinein, was stimmt. Die Beschreibungen auf MonteurBook sind im Mittel 67 Wörter lang (eigene Auswertung, Stand Oktober 2026). Das reicht für die Liste oben, wenn jeder Satz eine Frage beantwortet. Was Monteure an Ausstattung erwarten, steht in Die perfekte Ausstattung, zur Küche in Küche in der Monteurunterkunft und zum Netz in WLAN und Technik. Was auf die Rechnung gehört, klärt Monteurzimmer vermieten: Steuern und Umsatzsteuer.

Lage: in Fahrzeit beschrieben

Monteure bewerten eine Lage nach dem Weg zur Arbeit, nicht nach der Aussicht. Schreiben Sie deshalb, wie weit es zur Autobahn, zum nächsten Gewerbe- oder Industriegebiet und zum Supermarkt ist, am besten in Minuten mit dem Auto.

Eine Disponentin, die eine Baustelle am anderen Ende der Stadt hat, rechnet sofort nach, ob ihre Leute morgens im Stau stehen. „Sehr ruhig gelegen“ hilft ihr dabei nicht, „7 Minuten zur A 7, Industriegebiet Nord 10 Minuten“ schon. Nennen Sie auch, was früh am Morgen offen hat: Bäcker, Tankstelle, Supermarkt. Wer um sechs auf der Baustelle sein muss, frühstückt oft unterwegs.

Ein Hinweis für die Ehrlichkeit: Geben Sie die Fahrzeiten so an, wie sie zur Hauptverkehrszeit sind, nicht nachts um drei. Geschönte Angaben fallen spätestens am ersten Morgen auf.

Wo Ihr Auftritt heute steht, prüft der kostenlose Inserat-Check: Sie beantworten ein paar Fragen zu Auftritt, Ausstattung und Sichtbarkeit und sehen danach, welche Schritte bei Ihnen am meisten bringen.

Bei Google mit Ihrem Ort gefunden werden

Bei Google gibt es zwei Wege nach oben, die kein Geld für Klicks kosten: eine eigene Seite, die Ihren Ort und Ihre Unterkunftsart im Titel trägt, und ein Google-Unternehmensprofil für die Karte, wenn Ihr Betrieb dafür in Frage kommt. Beides wirkt nicht über Nacht, hält dafür aber, solange Sie es pflegen.

Eigene Seite: Website oder Unterkunftsseite

Sie brauchen eine Adresse im Netz, die Sie selbst steuern, mit Titel, Fotos, Preis, Kalender und einem Weg zur Anfrage. Das kann eine eigene Website sein oder eine Unterkunftsseite auf einer Plattform. Entscheidend ist, dass Gäste dort direkt anfragen können, ohne erst zum Telefon greifen zu müssen.

Für eine eigene Website gelten dieselben Regeln wie für jede geschäftliche Seite. Sie braucht ein Impressum mit Namen, Anschrift und Angaben, „die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme“ ermöglichen (§ 5 Abs. 1 DDG). Für Google zählt außerdem, dass jede Seite einen eigenen Titel hat und eine Beschreibung, die „kurz, eindeutig für eine bestimmte Seite“ ist und „die relevantesten Punkte der Seite“ enthält. Setzen Sie Ort und Unterkunftsart in den Titel, in die Hauptüberschrift und in den ersten Absatz.

Halten Sie den Kalender aktuell, auf der eigenen Seite wie überall sonst. Ein Kalender, der seit Wochen alles frei zeigt, wirkt verlassen; einer, der belegte Nächte als frei zeigt, erzeugt Anfragen, die Sie absagen müssen. Beides kostet Vertrauen, das Sie mit dem besten Foto nicht zurückholen.

Den Kalender mit Anfrageformular müssen Sie dafür nicht selbst bauen. Ein Buchungssystem wie MonteurBook zeigt freie Zeiträume direkt auf Ihrer Website und sammelt die Anfragen an einer Stelle, eingebunden als Widget. Welche Kanäle es außerdem gibt, von Portalen bis Social Media, vergleicht Online-Präsenz aufbauen.

Google-Unternehmensprofil: nur mit persönlichem Kontakt

Das Unternehmensprofil bringt Sie in Google Maps und in den Kartenteil der Suchergebnisse. Google vergibt es aber nur, wenn „während der angegebenen Geschäftszeiten normalerweise persönlicher Kundenkontakt stattfindet oder möglich ist“, und schließt „zu vermietende oder zu verkaufende Immobilien wie Ferienwohnungen, Musterhäuser oder leer stehende Wohnungen“ ausdrücklich aus.

Für Monteurunterkünfte heißt das: Ein Gästehaus oder eine Pension, in der Gäste Sie oder Ihr Personal zu festen Zeiten antreffen, kommt in Frage. Eine einzelne Wohnung mit Schlüsseltresor, deren Vermieter woanders wohnt, kommt es nicht. Das Profil selbst kostet nichts; Google bietet es unter dem Knopf „Kostenlos ein Unternehmensprofil erstellen“ an.

Wie weit oben ein Profil steht, hängt laut Google vor allem von drei Dingen ab: Relevanz (wie gut das Profil zur Suche passt), Entfernung (wie weit Sie vom Suchenden entfernt sind) und Bekanntheit, für die auch Rezensionen und Bewertungen zählen. Kaufen lässt sich das nicht: „Ein besseres lokales Ranking bei Google kann nicht eingefordert werden, auch nicht gegen Bezahlung.“ Was Sie beeinflussen, sind vollständige, korrekte Angaben und echte Bewertungen.

Eine Falle steckt im Namen. Google erlaubt nicht, „dem Namen eines Unternehmens unnötige Informationen hinzuzufügen“; ein Name wie „Monteurzimmer günstig Lüneburg“ ist nur dann zulässig, wenn Ihr Betrieb tatsächlich so heißt. Wie Sie das Profil Schritt für Schritt anlegen und was Sie tun, wenn Ihre Unterkunft keines bekommt, steht in Google-Unternehmensprofil für Monteurunterkünfte einrichten.

WegVoraussetzungWorauf es ankommt
Eigene WebsiteDomain, Impressum, PflegeOrt im Titel, Anfrage auf der Seite
Unterkunftsseitevollständiger EintragTitel, Fotos, Preis, Kalender
Google-Profilpersönlicher Kontakt vor Ortechter Name, eine Kategorie, Bewertungen

Portale: Nachfrage, die schon sucht

Portale bringen Gäste, die bereits nach einer Unterkunft suchen, und lassen sich das bezahlen: als fester Betrag für den Eintrag oder als Provision je Buchung. Starten Sie mit wenigen Portalen, auf denen Monteure tatsächlich suchen, und behalten Sie nur die, die Anfragen bringen.

Die beiden Modelle rechnen sich unterschiedlich. Ein fester Betrag lohnt sich, sobald regelmäßig Buchungen kommen, denn jede weitere Buchung kostet dann nichts mehr. Eine Provision lohnt sich eher, um Lücken zu füllen, weil Sie nur zahlen, wenn tatsächlich gebucht wird.

Ein Beispiel mit angenommenen Werten: Eine Buchung über zwei Wochen zu 30 Euro je Nacht bringt 420 Euro. Kostet der Portaleintrag 10 Euro im Monat, ist er mit dieser einen Buchung über Jahre bezahlt. Bei einer Provision von 15 Prozent gingen von denselben 420 Euro 63 Euro an das Portal.

ModellRechnet sichAchten Sie auf
Fester Betragbei regelmäßigen AnfragenLaufzeit, Kündigungsfrist
Provisionfür kurzfristige Lückenob der Preis sie trägt
Kostenlosimmer als ErgänzungPflege, veraltete Angaben

Achten Sie auf allen Kanälen auf dieselben Grunddaten: derselbe Name, dieselbe Anschrift, dieselbe Telefonnummer, dieselben Betten. Google nennt vollständige und korrekte Angaben in seiner Hilfe ausdrücklich als Vorteil für die lokale Suche, und eine Disponentin, die auf zwei Portalen zwei verschiedene Telefonnummern findet, fragt sich zu Recht, welche stimmt. Legen Sie die Grunddaten einmal in einer Notiz fest und kopieren Sie sie von dort in jeden neuen Eintrag.

Wer auf mehreren Portalen steht, muss die Kalender abgleichen, sonst vermietet ein Portal Nächte, die längst vergeben sind. Wie das mit iCal geht, zeigt Airbnb-Kalender exportieren und synchronisieren. Welche Portale es für Monteurzimmer gibt und wie sie abrechnen, steht in Online-Präsenz aufbauen.

Google-Anzeigen: sofort sichtbar, gegen Geld

Anzeigen stellen Sie sofort über die Suchergebnisse, wenn jemand nach Unterkünften in Ihrer Gegend sucht. Sie lohnen sich, wenn Zimmer leer stehen, Ihr Auftritt überzeugt und eine Buchung deutlich mehr einbringt, als die Klicks bis dahin kosten.

Das Geld steuern Sie über ein durchschnittliches Tagesbudget. Google darf es an einzelnen Tagen überschreiten, die Ausgaben können „an manchen Tagen unter Umständen bis zu doppelt so hoch“ sein. Im Monat zahlen Sie aber höchstens das Tagesbudget mal 30,4, der durchschnittlichen Zahl der Tage im Monat. Bei 10 Euro Tagesbudget sind das höchstens 304 Euro im Monat.

Ob sich das rechnet, entscheidet der Wert einer Buchung. Ein Beispiel mit angenommenen Werten: Drei Zimmer für vier Wochen zu 30 Euro je Nacht ergeben 2.520 Euro. Bringen die Anzeigen eine solche Buchung im Monat, sind 304 Euro Budget gut angelegt. Bringen sie drei Monate lang keine, prüfen Sie zuerst Auftritt und Suchbegriffe, bevor Sie das Budget erhöhen.

Achten Sie besonders auf die Suchbegriffe, bei denen Ihre Anzeige erscheint. Eine grobe Orientierung:

SuchbegriffPasst?Warum
Monteurzimmer und Ihr Ortjagenau so wird gesucht
Unterkunft Monteure und Nachbarortjagesucht wird rund um die Baustelle
Monteurzimmer ohne OrtneinKlicks aus ganz Deutschland
Ferienwohnung und Ihr Ortmit Vorsichtbringt auch Urlauber
Monteurzimmer vermietenneinso sucht ein Vermieter

Drei Regeln, die viel Geld sparen. Erstens: nur Suchanfragen mit Unterkunftsart und Ihrem Ort oder Ihrer Umgebung buchen, keine allgemeinen Begriffe. Zweitens: die Anzeige auf die Seite Ihrer Unterkunft führen, nicht auf eine Startseite. Drittens: erst schalten, wenn Titel, Fotos, Preis und Anfrageweg stimmen. Was ein paar belegte Nächte mehr bei Ihnen wert sind, zeigt der Leerstandsrechner: Geben Sie Ihre Zahlen ein und verändern Sie nur die leeren Nächte.

Firmen in Ihrer Gegend direkt ansprechen

Der Kanal ohne Gebühr sind Firmen, die regelmäßig Leute in Ihre Gegend schicken: Montagebetriebe, Bauunternehmen, Personaldienstleister, Industriebetriebe mit Wartungen und Stillständen. Eine feste Vereinbarung mit einer davon kann mehr bringen als jeder Portaleintrag.

Wer in Ihrer Nähe baut, steht oft auf dem Bauschild; wer Leute schickt, sitzt in der Disposition, nicht im Marketing. Fragen Sie am Telefon, wer bei der Firma die Unterkünfte bucht, und schicken Sie genau dieser Person ein kurzes Angebot auf einer Seite.

Der günstigste Kanal von allen sind Gäste, die schon bei Ihnen waren. Fragen Sie bei der Abreise, wo der nächste Einsatz ist und ob die Firma dort ebenfalls Unterkünfte braucht. Notieren Sie sich Ansprechpartner und Projekt, und melden Sie sich, bevor das nächste Projekt in Ihrer Gegend beginnt, nicht erst, wenn die Zimmer leer stehen.

Ein Angebot für Firmen enthält:

  • Zahl der Zimmer und Betten, Ausstattung in einer Zeile
  • Preis je Zimmer oder Unterkunft und Nacht, mit den Stufen für längere Aufenthalte
  • Rechnung auf die Firma mit ausgewiesener Umsatzsteuer
  • wie die Anreise funktioniert, auch spät am Abend
  • einen festen Ansprechpartner mit Telefonnummer
  • einen Link auf Ihre Unterkunftsseite mit Fotos und Kalender

Wie Rahmenvereinbarungen mit Firmen aussehen und worauf beide Seiten achten, steht in Monteurzimmer für Firmen: Sammelbuchungen und Rahmenverträge.

Bewertungen und schnelle Antworten

Bewertungen sind der Beleg, den Sie selbst nicht liefern können, und bei Google zählen sie für das lokale Ranking mit. Bitten Sie jeden zufriedenen Gast bei der Abreise darum, und antworten Sie auf Anfragen so schnell, wie Sie es von einem Hotel erwarten würden.

Google sieht dafür einen Link oder einen QR-Code vor, über den Gäste direkt zur Bewertung kommen. Unzulässig sind dabei „Anreize wie kostenlose oder vergünstigte Produkte oder Dienstleistungen als Gegenleistung für Rezensionen“. Ein Rabatt auf den nächsten Aufenthalt für eine Bewertung fällt darunter.

Auch das Gesetz zieht eine klare Grenze. Im Anhang des UWG, der Liste der stets unzulässigen geschäftlichen Handlungen, steht unter Nr. 23c „die Übermittlung oder Beauftragung gefälschter Bewertungen oder Empfehlungen von Verbrauchern“. Wer auf der eigenen Website behauptet, die Bewertungen stammten von echten Gästen, muss das nach Nr. 23b auch angemessen überprüfen.

Mindestens so wichtig ist die Antwortzeit. Wer erst am Abend antwortet, riskiert, dass die Disponentin längst woanders zugesagt hat. Eine kurze Antwort mit Zusage, Preis und nächstem Schritt schlägt eine ausführliche am nächsten Tag. Vorlagen für die häufigsten Antworten finden Sie in Gästekommunikation, mehr zu Bewertungen in Bewertungen und Reputation.

In welcher Reihenfolge Sie vorgehen

Arbeiten Sie von innen nach außen: erst der Auftritt, dann die kostenlosen Wege bei Google, dann bezahlte Reichweite. So zahlen Sie nie für Klicks auf eine Seite, die nicht überzeugt, und wissen bei jedem Schritt, was er gebracht hat.

WannSchrittAufwand
Woche 1Titel, Fotos, Preis, Beschreibung, Inserat-Checkgering
Woche 2Seite mit Kalender und Anfragewegmittel
Woche 3Google-Profil, falls möglichgering
Monat 2wenige Portale, Kalender verknüpfen, Bewertungenmittel
Monat 3Firmen ansprechen, Anzeigen testenlaufend
danachjeden Monat Kanäle auswertengering

Checkliste für Ihren Auftritt

  • Titel nennt Ort und Unterkunftsart
  • Jedes Zimmer, Küche, Bad, Waschmaschine, Parkplatz und Außenansicht im Bild
  • Preis je Zimmer oder Unterkunft und Nacht, mit allem, was darin steckt
  • Einzelbetten, Küche, Waschmaschine, Parkplatz, WLAN und Rechnung in der Beschreibung
  • Kalender mit freien Zeiträumen und ein Weg zur Anfrage ohne Telefonat
  • Google-Unternehmensprofil, falls Ihr Betrieb die Voraussetzungen erfüllt
  • Kalender aller Portale verknüpft
  • Link oder QR-Code für Bewertungen bei der Abreise
  • Antwort auf jede Anfrage noch am selben Tag

Wer die Vermarktung nicht selbst übernehmen will, kann sie abgeben. MonteurBook betreut Monteurunterkünfte auch als Dienstleistung, von der Unterkunftsseite über das Google-Profil bis zu den Anzeigen; was dazu gehört, steht auf der Seite Vermarktung.

Fehler, die Anfragen kosten

Die folgenden Fehler kosten Anfragen, obwohl die Unterkunft selbst stimmt. Jeder lässt sich an einem Abend beheben, und die meisten kosten kein Geld.

FehlerFolgeAbhilfe
Titel ist nur eine Anschriftunklar, was zu mieten istArt, Ort und Betten in den Titel
Kein PreisAnruf geht woanders hinPreis je Nacht, mit Stufen
Räume fehlen auf den FotosRückfragen, Absprungein Foto je Raum
Kalender veraltetAbsagen, Misstrauenalle Kalender verknüpfen
Antwort erst am nächsten TagKolonne schon untergebrachtsofort kurz antworten
Suchbegriffe im Google-NamenVerstoß gegen die Richtliniender echte Name
Rabatt gegen BewertungVerstoß gegen Googles RegelnLink ohne Gegenleistung
Anzeige führt zur StartseiteKlicks verpuffendirekt zur Unterkunft

Wenn Sie nur eine Zeile dieser Tabelle angehen, nehmen Sie die erste: Der Titel ist das Erste, was in jedem Suchergebnis und auf jedem Portal steht.

Messen, was Anfragen bringt

Fragen Sie bei jeder Anfrage, wie der Gast auf Sie gekommen ist, und schreiben Sie es auf. Nach einem Quartal wissen Sie, welcher Kanal Buchungen bringt und welcher nur Geld kostet.

Am einfachsten fragen Sie in Ihrer ersten Antwort oder am Telefon: „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“ Tragen Sie die Antwort sofort ein, nicht am Monatsende aus dem Gedächtnis. Wer mehrere Kanäle parallel betreibt, kann zusätzlich für jeden Kanal einen eigenen Link auf die Unterkunftsseite verwenden und so auch Anfragen zuordnen, bei denen niemand fragt.

Eine einfache Tabelle genügt. Die Werte unten sind ein Beispiel für ein Quartal:

KanalKostenBuchungenje Buchung
Portal30 €215 €
Anzeigen600 €3200 €
Google-Profil0 €20 €
Firmen direkt0 €10 €

Entscheidend ist die letzte Spalte im Verhältnis zum Wert einer Buchung. 200 Euro je Buchung sind viel für eine Woche Einzelzimmer und wenig für drei Zimmer über einen Monat. Streichen Sie, was nach einem Quartal keine Buchung gebracht hat, und stecken Sie das Geld in den Kanal, der am günstigsten bucht.

Häufige Fragen

Was kostet es, ein Monteurzimmer zu vermarkten?

Der Auftritt, eine Unterkunftsseite und das Google-Unternehmensprofil kosten vor allem Zeit. Geld kosten Portale, als fester Betrag oder als Provision je Buchung, und Anzeigen, deren Budget Sie selbst festlegen. Fangen Sie mit den kostenlosen Wegen an und geben Sie erst Geld aus, wenn Sie messen können, was es bringt.

Brauche ich eine eigene Website?

Nicht zwingend. Sie brauchen eine Seite mit Fotos, Preis, Kalender und Anfrageweg, die bei der Suche nach Ihrem Ort erscheint. Das kann auch eine Unterkunftsseite auf einer Plattform sein. Eine eigene Website lohnt sich, wenn Sie sie pflegen; sie braucht dann ein Impressum nach § 5 DDG.

Kann ich meine Monteurwohnung bei Google Maps eintragen?

Nur, wenn Gäste Sie oder Ihr Personal zu festen Zeiten persönlich antreffen können. Zu vermietende Wohnungen ohne Ansprechpartner vor Ort schließt Google ausdrücklich aus. In diesem Fall tragen die eigene Seite und die Portale die Sichtbarkeit.

Wie viele Fotos brauche ich?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Zeigen Sie jedes Zimmer, Küche, Bad, Waschmaschine, Parkplatz und das Haus von außen. Die Unterkünfte auf MonteurBook haben im Mittel 13 Fotos. Haben Sie weniger als zehn, prüfen Sie, ob wirklich jeder Raum dabei ist.

Lohnen sich Google-Anzeigen für ein einzelnes Zimmer?

Selten. Eine Buchung für ein Zimmer bringt wenig ein, die Klicks bis dahin kosten aber nicht weniger als bei einer großen Unterkunft. Bei einem einzelnen Zimmer tragen ein guter Auftritt, ein Google-Profil, wenn möglich, und ein oder zwei Portale meist weiter.

Wie finde ich Firmenkunden?

Schauen Sie, wer in Ihrer Gegend baut, wartet oder montiert, und sprechen Sie die Disposition direkt an. Ein kurzes Angebot mit Betten, Preisen für längere Aufenthalte, Rechnung auf die Firma und einem festen Ansprechpartner reicht für den ersten Kontakt.