Google-Unternehmensprofil für Monteurunterkünfte einrichten
Wann eine Monteurunterkunft ein Google-Unternehmensprofil bekommt, wann nicht, und wie Sie Name, Kategorie, Fotos und Bewertungen richtig anlegen.
Von der Redaktion MonteurBook
Stand , 10 Minuten Lesezeit
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und wird von der Redaktion MonteurBook betreut.
Ein Bauleiter steht am Nachmittag auf einem Parkplatz und braucht für heute Nacht drei Zimmer. Er tippt am Telefon „Monteurzimmer“ und den Ort ein. Oft zeigt Google dazu eine Karte mit Einträgen aus Google Maps, jeder mit Telefonnummer, Bewertungen und Route. Wer dort steht, ist einen Fingertipp vom Anruf entfernt.
Diese Einträge sind Google-Unternehmensprofile. Für Monteurunterkünfte sind sie ein kostenloser Weg zu Anfragen, aber nicht jede Unterkunft bekommt eines. Dieser Beitrag klärt zuerst, ob Ihre in Frage kommt, und zeigt dann, wie Sie das Profil so anlegen, dass es Anfragen bringt und nicht gegen Googles Regeln verstößt.
Kurz gesagt: Ein Unternehmensprofil bekommen Sie, wenn Gäste Sie oder Ihr Personal zu festen Zeiten persönlich antreffen können, etwa in einem Gästehaus mit Empfang. Eine einzelne Wohnung ohne Ansprechpartner vor Ort schließt Google ausdrücklich aus. Kommt Ihre Unterkunft in Frage, kostet das Profil nichts und bringt Sie genau dorthin, wo nach Ihrem Ort gesucht wird.
Bekommt Ihre Unterkunft überhaupt ein Profil?
Entscheidend ist der persönliche Kontakt. Google lässt ein Profil nur zu, „wenn während der angegebenen Geschäftszeiten normalerweise persönlicher Kundenkontakt stattfindet oder möglich ist“. Ausgeschlossen sind ausdrücklich „zu vermietende oder zu verkaufende Immobilien wie Ferienwohnungen, Musterhäuser oder leer stehende Wohnungen“.
Für Monteurunterkünfte ergibt sich daraus eine klare Linie: Ein Betrieb, in dem Gäste einen Menschen antreffen, kommt in Frage. Eine Wohnung, die nur vermietet wird und in der niemand empfängt, kommt es nicht, auch wenn sie noch so gut ausgestattet ist. Die Tabelle ordnet typische Fälle nach dem Wortlaut der Richtlinie ein. Sie ist keine Zusage: Die Entscheidung trifft Google.
| Ihre Unterkunft | Profil? | Warum |
|---|---|---|
| Gästehaus oder Pension mit Empfang | ja | Kontakt vor Ort |
| Sie wohnen im Haus und empfangen selbst | ja, zu festen Zeiten | Kontakt am Standort |
| Monteurhaus mit Hausmeister zu festen Zeiten | nur bei echtem Kontakt | jemand muss da sein |
| Wohnung mit Schlüsseltresor, Vermieter woanders | nein | gilt als Mietwohnung |
| Mehrere Wohnungen mit eigenem Büro | nur das Büro | Wohnungen bleiben ausgeschlossen |
Auch die Adresse muss stimmen. Google verlangt ein Profil „für Ihren tatsächlichen Standort“; „Postfächer oder Briefkästen an unternehmensfremden Standorten sind nicht zulässig“. Wer seine Gäste im Haus empfängt, trägt die Anschrift des Hauses ein.
Fällt Ihre Unterkunft unter die Ausschlüsse, legen Sie kein Profil an, das einen Empfang vorgibt, den es nicht gibt. Es verstößt gegen die Richtlinien und führt Gäste an eine Tür, an der niemand öffnet. Was Sie stattdessen tun, steht weiter unten im Abschnitt über Unterkünfte ohne Profil.
Das Profil anlegen: Name, Kategorie, Adresse
Sie legen das Profil unter business.google.com/add an, tragen Name, Kategorie, Standort und Kontaktdaten ein und bestätigen danach, dass der Betrieb Ihnen gehört. Bestätigen dürfen nur der Inhaber oder von ihm Bevollmächtigte. Genau hinsehen sollten Sie beim Namen und bei der Kategorie.
So gehen Sie vor:
- business.google.com/add aufrufen und „Unternehmen zu Google hinzufügen“ wählen. Den Rest führt Google Schritt für Schritt am Bildschirm.
- Den Namen eintragen, unter dem Ihr Betrieb tatsächlich auftritt: auf dem Schild am Haus, auf der Rechnung, auf der Website.
- Die Kategorie wählen, die Ihr Kerngeschäft beschreibt. Tippen Sie zum Beispiel „Pension“ oder „Gästehaus“ in das Feld und nehmen Sie den Vorschlag, der Ihren Betrieb am genauesten trifft.
- Die Anschrift eintragen, an der Gäste ankommen.
- Telefonnummer und Website eintragen. Verlinken Sie die Seite, auf der Gäste Fotos, Preise und freie Zeiträume sehen und direkt anfragen können.
- Den Betrieb bestätigen, mit der Methode, die Google anbietet.
| Feld | Richtig | Nicht erlaubt |
|---|---|---|
| Name | wie der Betrieb tatsächlich heißt | Slogans, Telefonnummern, angehängte Orte |
| Kategorie | wenige, passend zum Kerngeschäft | Kategorien als Suchbegriffe |
| Adresse | der tatsächliche Standort | Postfach, fremder Briefkasten |
Öffnungszeiten lassen Sie weg: Google nennt Unterkünfte wie Hotels und Motels ausdrücklich als Betriebe, die keine angeben sollen.
Achten Sie vor allem auf den Namen. Google erlaubt nicht, „dem Namen eines Unternehmens unnötige Informationen hinzuzufügen“. „Gästehaus Sonnenhof“ ist ein Name; „Gästehaus Sonnenhof, Monteurzimmer günstig, WLAN“ ist es nicht. Der Gedanke dahinter: Der Suchbegriff gehört in Kategorie und Beschreibung, nicht in den Namen. Heißt Ihr Betrieb tatsächlich „Monteurhaus“ plus Ort und steht das so am Haus und auf der Rechnung, ist der Name in Ordnung.
Für die Kategorie gilt dasselbe. Google rät, Kategorien nicht „als Keywords“ zu verwenden, und nennt als Beispiel ein Motel mit Schwimmbad, das nur die Kategorie Motel bekommt. Für Sie heißt das: Wählen Sie die eine Kategorie, die Ihren Betrieb beschreibt, und erzählen Sie den Rest in der Beschreibung und auf den Fotos.
Bestätigung: welche Wege es gibt und wie lange es dauert
Google bietet je nach Betrieb einen Anruf oder eine SMS, eine E-Mail, einen Live-Videoanruf oder eine Postkarte an. Welche Wege Ihnen offenstehen, legt Google fest: Die Methoden „werden automatisch von Google ermittelt und können nicht geändert werden“.
Beim Videoanruf zeigen Sie, dass Sie vor Ort sind und der Betrieb Ihnen gehört; er ist nur während der Zeiten möglich, in denen Ihr Standort geöffnet ist. Eine Postkarte kommt laut Google meist innerhalb von 14 Tagen an, der Code darauf gilt 30 Tage. Nach der Bestätigung prüft Google die Angaben, was bis zu fünf Arbeitstage dauern kann, in seltenen Fällen länger.
Was Ihr Profil in der Karte nach oben bringt
Google nennt drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Die Entfernung können Sie nicht ändern, die beiden anderen schon, mit vollständigen Angaben und echten Bewertungen. Einen besseren Platz zu kaufen ist nicht möglich: „Ein besseres lokales Ranking bei Google kann nicht eingefordert werden, auch nicht gegen Bezahlung.“
| Faktor | Bedeutet | Ihr Hebel |
|---|---|---|
| Relevanz | passt das Profil zur Suche? | Kategorie, Beschreibung, Fotos |
| Entfernung | wie nah am Suchenden? | keiner, umso mehr zählen die anderen |
| Bekanntheit | wie bekannt, Bewertungen zählen mit | Bewertungen, aktuelle Angaben |
Wie gesucht wird, zeigen die Suchanfragen auf unserer eigenen Seite. In der Search Console von monteurbook.de nannten von 71 verschiedenen Suchanfragen, mit denen jemand zwischen dem 26. Juli und dem 20. Oktober 2026 eine Monteurunterkunft suchte, 38 einen Ort (eigene Auswertung, Stand 25.10.2026). Die Zahlen bilden nur ab, wann monteurbook.de in den Ergebnissen stand, nicht den ganzen Markt. Sie zeigen aber: Oft steht der Ort gleich in der Suche, und genau diese Suchen beantwortet die Karte.
Halten Sie das Profil außerdem aktuell. Eine neue Telefonnummer, ein zusätzliches Zimmer, eine geänderte Anreise gehören sofort hinein. Google nennt vollständige und korrekte Angaben ausdrücklich als Vorteil für die lokale Suche.
Fotos, die Monteure überzeugen
Laden Sie scharfe, helle Fotos von außen und von jedem Raum hoch, den Gäste nutzen. Google nimmt JPG oder PNG zwischen 10 KB und 5 MB, empfiehlt 720 mal 720 Pixel und verlangt mindestens 250 mal 250 Pixel. „Das Foto sollte scharf und gut ausgeleuchtet sein“, Filter sollen sparsam bleiben.
Zeigen Sie, was Monteure im Alltag brauchen:
- das Haus von außen mit Eingang, damit man es bei der Ankunft erkennt
- den Parkplatz, am besten mit einem Transporter darauf
- jedes Zimmer mit den Betten
- die Küche mit Herd, Kühlschrank und Arbeitsfläche
- Bad und Waschmaschine
Die Unterkünfte auf MonteurBook haben im Mittel (Median) 13 Fotos (eigene Auswertung aller veröffentlichten Unterkünfte, Stand Oktober 2026). Nehmen Sie für das Profil dieselben Bilder wie für Ihre Unterkunftsseite, dann sieht der Gast überall dasselbe Haus. Ein Titelbild, das Sie festlegen, erscheint laut Google übrigens nicht zwingend als erstes Bild. Wie Sie mit dem Telefon gute Aufnahmen machen, steht in Bessere Fotos, mehr Buchungen.
Bewertungen sammeln, ohne Regeln zu verletzen
Bitten Sie jeden Gast bei der Abreise um eine Bewertung, mit einem Link oder QR-Code aus Ihrem Profil. Geben Sie nichts dafür: Google verbietet Anreize, und gefälschte Bewertungen stehen im UWG auf der Liste der stets unzulässigen Handlungen.
Den Link und den QR-Code erzeugen Sie im Profil selbst. Google beschreibt den Weg so: Sie können Kunden bitten, „auf einen Google-Link zu klicken oder einen QR-Code zu scannen“. Gäste brauchen dafür ein Google-Konto. Praktisch ist ein Kärtchen mit dem QR-Code an der Tür oder beim Schlüssel, dazu eine kurze Nachricht am Abreisetag.
Was nicht geht: „Anreize wie kostenlose oder vergünstigte Produkte oder Dienstleistungen als Gegenleistung für Rezensionen“. Ein Rabatt auf den nächsten Aufenthalt für eine Bewertung fällt darunter. Das Gesetz geht weiter: Im Anhang des UWG steht unter Nr. 23c „die Übermittlung oder Beauftragung gefälschter Bewertungen oder Empfehlungen von Verbrauchern“. Bewertungen von Freunden, die nie bei Ihnen übernachtet haben, sind damit tabu.
Zeigen Sie Bewertungen auch auf Ihrer eigenen Website, gilt § 5b Abs. 3 UWG: Sie müssen dann informieren, „ob und wie der Unternehmer sicherstellt, dass die veröffentlichten Bewertungen von solchen Verbrauchern stammen“, die die Leistung tatsächlich genutzt haben. Und wer behauptet, die Bewertungen stammten von echten Gästen, muss das nach Nr. 23b des Anhangs auch angemessen prüfen.
Antworten Sie auf Bewertungen kurz, freundlich und ohne Verkaufstext. Bei Kritik bedanken Sie sich, nennen keine privaten Daten des Gastes und bieten an, die Sache direkt zu klären. Ihre Antwort lesen auch alle, die nach Ihnen suchen. Mehr dazu steht in Bewertungen und Reputation.
Wenn Ihre Unterkunft kein Profil bekommt
Dann tragen Ihre eigene Seite und die Portale die Sichtbarkeit. Entscheidend ist, dass die Seite Ort und Unterkunftsart im Titel trägt, damit sie bei genau den Suchanfragen erscheint, bei denen sonst die Karte stünde.
Das geht mit einer eigenen Website oder einer Unterkunftsseite auf einer Plattform. Auf MonteurBook bekommt jede veröffentlichte Unterkunft eine eigene Seite mit Fotos, Preisen, Kalender und Anfrageformular; den Kalender können Sie außerdem als Widget in Ihre Website einbinden. Welche Portale für Monteurzimmer in Frage kommen und wie sie abrechnen, vergleicht Online-Präsenz aufbauen.
Wo Ihr Auftritt insgesamt steht, mit oder ohne Google-Profil, prüft der kostenlose Inserat-Check in wenigen Minuten. Und wer Profil, Seite und Anzeigen nicht selbst pflegen will, kann das abgeben: MonteurBook übernimmt es als Teil der Vermarktung.
Häufige Fragen
Kostet das Google-Unternehmensprofil etwas?
Nein. Google bietet das Profil kostenlos an. Geld kosten nur Google-Anzeigen, und die sind etwas anderes: Einen besseren Platz in der Karte kann man nach Googles eigener Aussage nicht kaufen.
Darf „Monteurzimmer“ im Namen meines Profils stehen?
Nur, wenn Ihr Betrieb tatsächlich so heißt, also am Haus, auf der Rechnung und auf der Website. Ein angehängter Suchbegriff ist nach Googles Richtlinien eine unnötige Information. Was Sie anbieten, zeigen Kategorie, Beschreibung und Fotos.
Kann ich eine Monteurwohnung eintragen, in der ich selbst nicht wohne?
Nicht, wenn dort niemand Gäste zu festen Zeiten persönlich empfängt. Google schließt zu vermietende Wohnungen wie Ferienwohnungen ausdrücklich aus. Haben Sie ein eigenes Büro, in dem Sie Kunden empfangen, kommt dieses Büro für ein Profil in Frage, die Wohnungen nicht.
Wie lange dauert die Bestätigung?
Nach dem Bestätigungsschritt prüft Google bis zu fünf Arbeitstage, selten länger. Wählen Sie die Postkarte, kommt sie meist innerhalb von 14 Tagen; der Code gilt 30 Tage. Welche Wege Ihnen offenstehen, legt Google fest.
Muss ich Öffnungszeiten angeben?
Nein. Für Unterkünfte wie Hotels und Motels sieht Google keine Öffnungszeiten vor. Wann Gäste anreisen können, gehört in die Beschreibung und auf Ihre Unterkunftsseite.
Brauche ich neben dem Profil noch eine eigene Seite?
Ja. Das Profil zeigt, wo Sie sind und wie man Sie erreicht. Preise, freie Zeiträume und die Anfrage gehören auf eine Seite, die Sie im Profil verlinken. Ohne sie endet jeder Klick auf „Website“ im Leeren.
Quellen
- 1.Google-Unternehmensprofil-Hilfe: Richtlinien zur Berechtigung und InhaberschaftAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 2.Google-Unternehmensprofil-Hilfe: Richtlinien für die Darstellung Ihres Unternehmens auf GoogleAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 3.Google-Unternehmensprofil-Hilfe: Unternehmen zu Google hinzufügenAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 4.Google-Unternehmensprofil-Hilfe: Unternehmen bestätigenAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 5.Google-Unternehmensprofil-Hilfe: Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings bei GoogleAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 6.Google-Unternehmensprofil-Hilfe: Fotos zum Unternehmensprofil hinzufügenAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 7.Google-Unternehmensprofil-Hilfe: Rezensionen anfordern und beantwortenAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 8.Google Business: Kostenlos ein Unternehmensprofil erstellenAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 9.UWG, Anhang Nr. 23b und 23c: Echtheit von VerbraucherbewertungenAbgerufen am 25. Oktober 2026
- 10.§ 5b UWG: Wesentliche Informationen, Absatz 3 zu VerbraucherbewertungenAbgerufen am 25. Oktober 2026