Hausordnung für Monteurzimmer erstellen

Ihre Gäste lesen die Regeln in ihrer eigenen Sprache. Unterkunft eintragen, Regeln wählen, Aushang als PDF laden: je Sprache eine Seite, auf Deutsch und in bis zu elf weiteren, ohne Konto.

Wo hängt die Hausordnung?

Name, Anschrift und eine Nummer für Notfälle stehen oben auf jeder Seite, in jeder Sprache.

Im Notfall erreichbar

Steht in jeder Sprache neben 112 und 110. Nehmen Sie die Nummer, unter der nachts jemand rangeht.

Nicht übersetzt. Name, Anschrift, Parkplatz und WLAN stehen in jeder Sprache so, wie Sie sie schreiben.

Ihre Eingaben bleiben in diesem Browser, damit ein Neuladen sie nicht verliert. An uns übertragen werden sie nur beim Klick auf den Download, und auch dann speichern wir nichts.

Stand: 2026. Diese Arbeitshilfe ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich wird die Hausordnung als Bestandteil des Mietvertrags. Maßgeblich ist die deutsche Fassung, die Übersetzungen sind nicht beglaubigt.

Gut zu wissen

Eine Hausordnung ist kein Vertrag. Die Pflichten des Gastes entstehen aus dem Mietvertrag (§ 535 BGB); verbindlich wird die Hausordnung erst als Anlage, auf die der Vertrag verweist und die der Gast bei Einzug bekommt. Ein Blatt, das nur an der Küchenwand hängt, ist eine Bitte. Oft reicht das, im Streitfall trägt es nichts.

Eigene Strafen sind meist unwirksam. „Wer die Küche nicht putzt, zahlt 50 Euro“ ist eine Vertragsstrafe. Benachteiligt sie den Gast unangemessen, ist sie als vorformulierte Klausel nach § 307 BGB unwirksam. Der Generator nennt deshalb keine Beträge als Sanktion. Bei vertragswidrigem Gebrauch gilt das Gesetz: § 541 BGB (Unterlassung), bei nachhaltiger Störung des Hausfriedens § 569 Abs. 2 BGB.

Ruhezeiten regeln fast immer, was ohnehin gilt: § 117 OWiG gegen erheblichen Lärm, die Zeiten aus Landesrecht und Gemeindesatzung. Ein Rauchverbot dürfen Sie vereinbaren, auch vollständig. Ein pauschales Besuchsverbot ist angreifbar. Übernachtung ohne Absprache ist etwas anderes, denn sie verändert die vereinbarte Belegung. Deshalb steht im Generator: Besuch am Tag willkommen, Übernachtung nach Absprache.

Was niemand lesen kann, wird nicht befolgt. Ein Monteur, der seit zwei Tagen im Haus ist, weiß nicht, dass die Wäsche nicht auf den Heizkörper gehört, wenn der Satz nur auf Deutsch an der Wand hängt. Die meisten Streitigkeiten entstehen nicht aus bösem Willen, sondern weil jemand eine Erwartung nicht kannte.

Wird es doch ernst, hilft die Übersetzung, die nachweislich dabei lag: „Das habe ich nicht verstanden“ trägt dann nicht mehr. Maßgeblich bleibt die deutsche Fassung, und jede Übersetzung sagt das auf ihrer eigenen Seite. Die zehn Sprachen neben Deutsch und Englisch sind die, die auf deutschen Baustellen am häufigsten vorkommen.

Machen Sie beides. Aushängen hält die Regeln im Alltag präsent: die Sprachen nebeneinander, dort, wo man ohnehin steht. Aushändigen macht sie verbindlich: als Anlage zum Mietvertrag, auf Deutsch und in der Sprache des Gastes, am besten mit unterschriebenem Erhalt.

Bei Firmenbuchungen lohnt es sich, die Hausordnung schon mit der Bestätigung an den Disponenten zu schicken. Ändern Sie etwas, tauschen Sie den Aushang aus; maßgeblich ist die Fassung, die dem Vertrag beilag.

  • Zu viele Regeln. Zehn bis fünfzehn Punkte, die etwas ändern, wirken mehr als dreißig.
  • Strafen statt Regeln. Meist unwirksam, und wer das Blatt als Drohung liest, liest den Rest nicht mehr wohlwollend.
  • Ruhezeiten aus dem Internet. „13 bis 15 und 22 bis 7 Uhr“ stammt aus alten Satzungen. Schauen Sie bei Ihrer Gemeinde nach.
  • Ungelesene Übersetzung aus dem Automaten. Die Fassungen hier sind je Sprache geschrieben. Wenn Sie jemanden kennen, der die Sprache spricht, lassen Sie trotzdem einmal drüberschauen.
  • Das WLAN-Passwort an der Wand. Erlaubt Ihr Netz Zugriff auf Geräte im Haus, gehört es auf ein Blatt im Zimmer.
  • Kein Ansprechpartner. Wenn nachts das Wasser läuft und niemand weiß, wen er anrufen soll, wird aus einem kleinen Schaden ein großer.

  • Es ersetzt keine Rechtsberatung. Ob eine Regel in Ihrer Unterkunft und Ihrem Vertrag trägt, ist eine Frage des Einzelfalls.
  • Es kennt Ihre Gemeinde nicht. Ruhezeiten, Abfalltrennung und Abholtage stehen in kommunalen Satzungen.
  • Es übersetzt Ihre Freitexte nicht. Name, Anschrift, Parkplatz und Netzname bleiben in jeder Sprache, wie Sie sie schreiben.
  • Es speichert nichts. Ihre Eingaben bleiben in diesem Browser; beim Download gehen sie einmal an unseren Server, der daraus das PDF baut und nichts behält.

Dieselben Angaben, einmal gepflegt.

Ruhezeiten, WLAN, Schlüsselübergabe, Parken und Rauchen stehen in MonteurBook einmal bei Ihrer Unterkunft. Von dort gehen sie ein paar Tage vor der Anreise als Anreiseinformationen an den Gast, und Sie tippen sie für die nächste Buchung nicht noch einmal ab.